Berufsorientierung findet immer Fächerübergreifend statt, egal ob ich in Mathe das Grundwissen für die kaufmännischen Berufe erlange, die Naturwissenschaften meine Karriere als Laborant einleiten, oder ich in Deutsch lerne Berichte zu schreiben. Hier wird eine wertvolle Grundlage gelegt, auf die sich mein Berufsleben aufbaut. In diesem Pfad werden die Angebote, nach Klassen sortiert, aufgelistet, die vom BSO Team geplant werden und zu den Grundlagen der anderen Fächer dazukommen.
Die Stadt Kelsterbach finanziert eine Stelle, die sich zu 100% um Berufsorientierung an der IGS Kelsterbach kümmert. Während sich andere Schulen einen Berufswegeplaner teilen müssen, hat die IGS K sogar Kapazitäten für Ehemalige, die Beratung brauchen.
Die IGS K zeichnet sich durch die Suche nach individuellen Lösungen aus und das nicht nur im BSO-Bereich. Die Idee einer Gesamtschule ist, dass jeder hier die Förderung bekommt, die zu ihm passt. Das gilt auch für den BSO-Bereich. Wir haben ein gut funktionierendes Konzept, aber wir haben auch den Wandel im Blick und wir sehen jeden Einzelnen. Unser Konzept beinhaltet also auch die Möglichkeit, Lösungen zu denken, die bisher nicht Teil unseres Konzepts sind.
- Wer bin ich? (Stärken/ Interessen) - Wie stelle ich mir meine Zukunft vor? - Welche beruflichen Möglichkeiten gibt es? - Telefontraining - Bewerbungsunterlagen erstellen - Vorstellungsgespräch - Praktikum - Check U (Computertest der Agentur für Arbeit -> Interessen + Fähigkeiten = Berufsvorschläge)
Projekttag zur praktischen Entdeckung eigener Fähigkeiten und Interessen
An den Stationen Handwerk, Büro, Werbung / Gestaltung, Gastronomie, Softskills und Pflege probieren sich die Schüler in verschiedenen Aufgaben aus. Dabei machen sie selbst Erfahrungen, bekommen aber auch ein Feedback eines für sie zuständigen Beobachters. Auch die Klassenleitung bekommt neue Eindrücke der Fähigkeiten ihrer Schüler. Danke für die Materialien des Berufeprobierparks des BWHWs.
Ehemalige Schüler kommen zu uns und erzählen den 8.Klässlern von ihrem Lebensweg.
Es läuft nicht immer wie erwartet und trotzdem wird es meistens gut. Die Schüler lernen alternative Lebenswege kennen, neben dem, was sie über die Sozialen Medien als richtig suggeriert bekommen.
Lebensnah, da die Experten, die da sprechen, alle mal in der Situation hier an der IGS waren.
Der Bewerbungsprozess auf der Suche ist nicht leicht. Man muss nicht nur die richtige Ausbildung finden, man muss auch noch den richtigen Zeitpunkt erwischen und in diesem Moment die richtigen Noten haben. Da die Jugend aber nicht immer so gradlinig verläuft, braucht es manchmal andere Wege.
In dieser Woche bieten unsere Kooperationspartner Gesprächstermine für ihre aktuell noch offenen Ausbildungsstellen an. Die Schüler können also ein erstes Gespräch mit Heimvorteil führen, während sich die Firmen einen ersten Eindruck des Bewerbers verschaffen können.
Hier wird das Bewerbungsverfahren der Firmen nicht ersetzt aber der Einstieg erleichtert.
Nach dem Praktikum in Klasse 9 müssen die Schüler ein Plakat zu ihrem Praktikum erstellen. Die Plakate werden zu einer Ausstellung für die Achtklässler, die so Ideen und sogar gleich Adressen für ihr Praktikum in 9 bekommen.
Schüler, die nach der 10. Klasse bei uns an eine FOS (Fachoberschule) wechseln, müssen sich für einen Schwerpunkt entscheiden und danach eine Schule für sich auswählen.
Mit unserer Berufsberaterin bieten wir eine BO Veranstaltung an, in der die Schüler herausfinden, welcher Berufstyp sie sind.
Wenn es nach der Klasse 10 so gar keinen Plan für den Anschluss gibt oder erstmal eine Pause von der Schule eingelegt werden soll, kann man ein freiwilliges Jahr machen. Volunta informiert hier bei uns über die Möglichkeit eines freiwilligen sozialen, kulturellen oder ökologischen Jahres.
Auch wenn der schulische Weg nach der 9. oder 10. Klasse an der IGS endet, geht er für einen Teil unserer Schüler weiter. Um die richtige Entscheidung zu treffen, können die Schüler an den weiterführenden Schulen hospitieren.
Zum Runden Tisch werden Schüler eingeladen, bei denen es im Moment aussieht, als würden sie ihr Ziel verfehlen.
Teilnehmer: Schüler, Eltern, Klassenleitung, ein Schulleitungsmitglied, eine Person aus dem BSO-Team und nach Bedarf die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit oder eine Person aus der Schulsozialarbeit zusammen
Ablauf
Ist-Stand und Ziel des Schülers für alle klar machen
nach Ursachen suchen
Lösungen finden und manchmal auch das Ziel verändern
jeder Schüler muss sich drei Pläne überlegen, wie es nach dem Hauptschulabschluss weitergeht
diese Pläne werden schriftlich festgehalten
auf Grund dieser Pläne werden von der Schule weitere Schritte eingeleitet - Termin mit der Berufsberatung - Anmeldung für weiterführende Schulen rausgegeben - Einladung zum Runden Tisch
Die Pläne werden am Anfang des Schuljahres festgelegt. Da wir nicht wissen, wie sich die Leistungen der Schüler im Laufe des Jahres entwickeln, müssen die Pläne so aufgestellt sein: - Plan A = Wunsch, auch wenn er im Moment nicht realistisch ist - Plan B muss so gewählt werden, dass er funktioniert, wenn die Anforderungen für Plan A nicht erfüllt werden (geringere Anforderungen als Plan A) - Plan C muss als Notfallplan funktionieren, wenn am Ende des Schuljahres auch die Anforderungen für Plan B nicht erfüllt werden
Alle Pläne müssen zeitgleich verfolgt werden, damit die Schüler am Ende sicher eine Anschlussperspektive haben
jeder Schüler muss sich drei Pläne überlegen, wie es nach dem Realschulabschluss weitergeht
diese Pläne werden schriftlich festgehalten
auf Grund dieser Pläne werden von der Schule weitere Schritte eingeleitet - Termin mit der Berufsberatung - Anmeldung für weiterführende Schulen rausgegeben - Einladung zum Runden Tisch
Die Pläne werden am Anfang des Schuljahres festgelegt. Da wir nicht wissen, wie sich die Leistungen der Schüler im Laufe des Jahres entwickeln, müssen die Pläne so aufgestellt sein: - Plan A = Wunsch, auch wenn er im Moment nicht realistisch ist - Plan B muss so gewählt werden, dass er funktioniert, wenn die Anforderungen für Plan A nicht erfüllt werden (geringere Anforderungen als Plan A) - Plan C muss als Notfallplan funktionieren, wenn am Ende des Schuljahres auch die Anforderungen für Plan B nicht erfüllt werden
Alle Pläne müssen zeitgleich verfolgt werden, damit die Schüler am Ende sicher eine Anschlussperspektive haben
weniger Fächer, dadurch intensivere Vorbereitung auf die prüfungsrelevanten Fächer
2 Tage Praktikum / 3 Tage Schule
Chancen auf Übernahme in Ausbildung
intensive Berufsorientierung
für Schüler, die - nicht gerne lernen und in den Beruf wollen - die Tendenz kein / schwacher Hauptschulabschluss haben - Schwierigkeiten haben, sich selbst zu strukturieren - mit ein bisschen Unterstützung einen guten Hauptschulabschluss machen können