In den Jahrgängen 8 und 9 finden jedes Jahr Praktika in Betrieben aller möglichen Gewerke statt. Das kann in der Stadtverwaltung, aber auch in einem Dachdeckerbetrieb sein. Grundsätzlich ist es wünschenswert, dass die Schülerinnen und Schüler einen Betrieb auswählen, der auch ein Ausbildungsbetrieb ist. Falls das Praktikum gut absolviert wurde, erhöht sich somit die Chance im jeweiligen Betrieb nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zu beginnen. Sowohl im Jahrgang 8 als auch im Jahrgang 9 ist immer ein Praktikumsbericht von den Schülerinnen und Schülern anzufertigen, der anschließend von den AL-Lehrkräften benotet werden wird. So sammeln unsere Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen im Berufsleben und entwickeln bereits Ideen für ihre spätere berufliche Zukunft. Eine Ausbildung ist nicht das Ende der Schulkarriere! Nur sehr wenige Länder weltweit verfügen über duale Ausbildung. Das heißt, die schulische Bildung geht weiter, wird aber gleichzeitig mit praktischen Anteilen ergänzt. Und auch nach der absolvierten Ausbildung bietet das deutsche Bildungssystem viele Möglichkeiten - bis hin zu einem Studium.
Die Anne-Frank-Schule arbeitet bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen. In Absprache mit dem BO-Koordinator und den Klassenlehrkräften werden in der Zukunftswerkstatt regelmäßig Beratungen durch die Bundesagentur für Arbeit stattfinden. Auch Eltern sind bei den Terminen herzlich willkommen.
Frau Nikolai besucht uns regelmäßig, um Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern zu führen, um sie dabei zu unterstützen in der Schule die Ziele zu definieren und zu erreichen, die unsere Lernenden brauchen, damit sie ihren gewünschten Abschluss erreichen können. Des Weiteren berät sie, welche Anschlussperspektiven nach der 9. oder der 10. Klasse möglich und sinnvoll sind und unterstützt unsere Schülerinnen und Schüler mit konkreten Ausbildungsangeboten, die zu deren Berufswunsch passen.
Jeder Schüler, jede Schülerin MUSS mindestens ein Mal bei der Berufsberatung gewesen sein.
In der Regel sollte die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit den 9-Klässlern und 10-Klässlern vorbehalten sein. Bei besonderem Bedarf können auch 8-Klässler zur Berufsberatung bei Frau Nikoai gehen. Um die Effizienz und Effektivität der Beratung sicherzustellen, ist es notwendig, dass die Schülerinnen und Schüler den ausgefüllten BO-Bogen zum Gespräch mitbringen. Den Bogen finden Sie zum Download weiter unten. Lehrkräfte erhalten ihn auch auf Nachfrage von Herr Ludwig. Einige Klassenlehrkräfte erachten es als sehr wichtig, dass auch ein Elternteil an der Berufsberatung teilnimmt und übermittelt Ihnen eine entsprechende Einladung. Das betreffende Einladungsschreiben finden Sie weiter unten.
Wie Sie das Vorgehen aus der Arztpraxis und anderen Bereichen kennen, muss auch die Schule formell die Einwilligung zur Datenweitergabe von Eltern einholen. Das dazugehörige Formular finden Sie weiter unten.
Welche Berufe gibt es überhaupt? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Bei der Suche nach einem Betriebspraktikum oder nach einem Jahrespraktikum an der Fachoberschule (FOS) oder nach einem Ausbildungsplatz geben die unten verfügbaren Dokumente eine wertvolle Hilfestellung und eine Entscheidungshilfe.
In Deutschland kann zu vielen verschiedenen Zeitpunkten eine Ausbildung begonnen werden - frühestens nach der 9. Klasse. Aber auch zu späteren Zeitpunkten bietet sich diese Möglichkeit. Des Weiteren gibt es zahlreiche Bildungsangebote, die Schülerinnen und Schülern dabei unterstützen, die Voraussetzungen für eine Ausbildung zu erreichen, die dabei helfen eine Ausbildung zu finden und erfolgreich zu absolvieren.
Die unten stehenden Broschüren geben wertvolle Hilfestellung bei der Wahl des Ausbildungsgangs.