BO-Organisation (Berufsorientierung - Wege in Schule und Beruf)

Patrick Ludwig

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Kontakt & Beratung

  • Die Anne-Frank-Schule hat einen Koordinator für Fragen zur Berufsorientierung. Patrick Ludwig ist auf folgenden Wegen erreichbar:
  • E-mail: berufsorientierung_afs@ikmail.com
  • Telefon: 06142/948622
  • Sprechstunde des BO-Koordinators:
    dienstags 13:00 - 13:45 Uhr in der Zukunftswerkstatt

Berufsorientierung ab Klasse 7

  • Bereits im Jahrgang 7 beginnen die ersten Schritte zur Berufsorientierung. Wir sind rechtlich verpflichtet, unsere Schülerinnen und Schüler ein Kompetenzfeststellungsverfahren durchlaufen zu lassen. An der Anne-Frank-Schule gibt es zwei dieser Verfahren, die jährlich durchgeführt werden: KOMPO7 Kompetenzfeststelllung und HAMET Kompetenzfeststellung
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  • Jedes Schuljahr werden Lehrkräfte für die Durchführung der KOMPO7-Kompetenzfeststellung ausgebildet.
  • Die HAMET-Kompetenzfeststellung wird von speziell ausgebildeten Förderschullehrkräften durchgeführt.
  • KOMPO7 wird mit viel Erfahrung und Expertise von Hr. Arbib nicht nur geplant und organisiert, sondern auch fachkundig begleitet und durchgeführt. Kontaktdaten: Hr. Redouane Arbib r.arbib@afs-raunheim.de
  • Weiterführende Informationen gibt es in der Rubrik "BO für Lernende mit Förderbedarf"

Schulen nach der 9

Schulen nach der 10

Betriebspraktika

Berufsberatung

  • Die Anne-Frank-Schule arbeitet bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen. In Absprache mit dem BO-Koordinator und den Klassenlehrkräften werden in der Zukunftswerkstatt regelmäßig Beratungen durch die Bundesagentur für Arbeit stattfinden. Auch Eltern sind bei den Terminen herzlich willkommen. Im Rahmen der Beratungen erfahren die Schülerinnen und Schüler individuell angepasst, relevante Informationen zu den Möglichkeiten, die sie wahrnehmen können und welche Bildungs- bzw. Berufswege ihnen offen stehen und welche davon sinnvoll sind.
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  • Frau Nikolai besucht uns regelmäßig, um Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern zu führen, um sie dabei zu unterstützen in der Schule die Ziele zu definieren und zu erreichen, die unsere Lernenden brauchen, damit sie ihren gewünschten Abschluss erreichen können. Des Weiteren berät sie, welche Anschlussperspektiven nach der 9. oder der 10. Klasse möglich und sinnvoll sind und unterstützt unsere Schülerinnen und Schüler mit konkreten Ausbildungsangeboten, die zu deren Berufswunsch passen.
  • Jeder Schüler, jede Schülerin MUSS mindestens ein Mal bei der Berufsberatung gewesen sein.
  • In der Regel sollte die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit den 9-Klässlern und 10-Klässlern vorbehalten sein. Bei besonderem Bedarf können auch 8-Klässler zur Berufsberatung bei Frau Nikoai gehen. Um die Effizienz und Effektivität der Beratung sicherzustellen, ist es notwendig, dass die Schülerinnen und Schüler den ausgefüllten BO-Bogen zum Gespräch mitbringen. Den Bogen finden Sie zum Download weiter unten. Lehrkräfte erhalten ihn auch auf Nachfrage von Herr Ludwig. Einige Klassenlehrkräfte erachten es als sehr wichtig, dass auch ein Elternteil an der Berufsberatung teilnimmt und übermittelt Ihnen eine entsprechende Einladung. Das betreffende Einladungsschreiben finden Sie weiter unten.
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  • Wie Sie das Vorgehen aus der Arztpraxis und anderen Bereichen kennen, muss auch die Schule formell die Einwilligung zur Datenweitergabe von Eltern einholen. Das dazugehörige Formular finden Sie weiter unten.

Rund um die Ausbildung

BO für Lernende mit Förderbedarf

  • Die Anne-Frank-Schule in Raunheim bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für den Schulabschluss. Für Schülerinnen und Schüler, für die das Erreichen des Hauptschulabschlusses eine Herausforderung darstellt, bietet sich die Möglichkeit eines BO-Abschlusses (berufsorientierender Abschluss) an. Der BO-Abschluss setzt voraus, dass die betreffenden Schülerinnen und Schüler entweder am KOMPO7-Kompetenzfeststellungsverfahren oder am HAMET-Kompetenzfeststellungsverfahren teilgenommen haben. Ohne eine Kompetenzfeststellung kann kein BO-Abschluss erteilt werden! Die Schülerinnen und Schüler würden dann unsere Schule OHNE Abschluss verlassen. Wir unternehmen alles, um diese Situation zu verhindern, um allen Kindern gute Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu ermöglichen!
  • HAMET
  • Berufliche Kompetenzen – effektiv erkennen und gezielt fördern
  • HAMET umfasst verschiedene handlungsorientierte Verfahren zur Erfassung beruflicher Kompetenzen und Potenziale. Je nach Verfahren werden Fähigkeiten gemessen und beobachtet oder ausschließlich beobachtet.
  • HAMET 3, HAMET 3 Modul K und HAMET e+ sind wissenschaftlich standardisierte Verfahren zur Erfassung praktischer, persönlicher, sozialer und methodischer Potenziale. HAMET BOP und HAMET KAoA unterstützen als Beobachtungsverfahren, insbesondere die berufliche Orientierung, von Schülerinnen und Schülern.
  • HAMET bietet Fachkräften eine fundierte Grundlage für Beratung, Förderung und berufliche Orientierung.
  • Verschiedene Kostenträger – darunter die Agentur für Arbeit, Landratsämter und Ministerien – erkennen HAMET als Bestandteil der Eingangsdiagnostik an.
  • Berufliche Kompetenzen effektiv erkennen - Potentiale gezielt fördern   
  • HAMET 3, HAMET 3 Modul K und HAMET e+ sind auf den wissenschaftlichen Standards des HAMET 2 basierende handlungsorientierte Testverfahren zur Erfassung und Förderung beruflicher Basiskompetenzen und vorhandener Potentiale.
  • HAMET BOP und HAMET KAoA sind Beobachtungsverfahren, die sich an den Qualitätsstandards des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bzw. an spezifischen Ausschreibungen orientieren.
  • Neben den Testaufgaben bieten wir quantitative sowie qualitative Bewertungsmethoden, unter anderem auf Basis der ICF.
  • Zielgruppen sind i.d.R. Personen in der Berufsorientierung, in Berufsvorbereitungsmaßnahmen, Wiedereingliederungsmaßnahmen, sonstigen Bildungsmaßnahmen, Personen in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie Schülerinnen und Schüler am Übergang Schule zum Beruf, auch im Rahmen der Potenzialanalyse.
  • Um den Qualitätsstandard unserer normierten standardisierten Testverfahren zu erfüllen, ist es zwingend notwendig, bei der Durchführung der HAMET-Verfahren das Originalmaterial zu verwenden und ausschließlich von HAMET geschultes Personal einzusetzen.
  • Ausführliche Informationen zu unseren HAMET Verfahren finden sich auf der Webseite www.hamet.de 
  • Das KomPo-Projekt
  • Kompetenzen entdecken, Potenziale nutzen - Berufswahl gestalten - kurz KomPo. Mit KomPo in die berufliche Orientierung starten.
  • Die Kompetenzfeststellungen KomPo7 und KomPoG bieten Schulen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern und deren Eltern einen systematischen Einstieg in den Orientierungsprozess.
  • • Seit über 15 Jahren im schulischen Kontext erprobt, gemeinsam mit Schulen, Lehrkräften und Schülerinnen sowie Schülern entwickelt und weiterentwickelt.
  • • Ressourcenorientierte Analyse von Schlüsselkompetenzen, ersten beruflichen Interessen sowie Motivationen
  • • Empfehlung von Berufsfeldern zur Vorbereitung des ersten Praktikums
  • • Feedbackgespräch und individuelle Auswertung
  • Konsequent nachhaltig und digital
  • Konsequent nachhaltig: KomPo7 und KomPoG setzen auf „digital first“ und schonen dabei gezielt Ressourcen. Digitale Unterlagen, wiederverwendbare Materialien und vorhandene Schulressourcen haben klar Vorrang vor Einweg-Produkten. So wird Berufliche Orientierung nicht nur inhaltlich stark, sondern auch ökologisch verantwortungsvoll umgesetzt.
  • Für inklusiv beschulte Kinder bieten wir ein zweiwöchiges BO-Praktikum in Karben an. Dort lernen die Schülerinnen und Schüler eine Reihe von Gewerken kennen und erproben sich darin. Das erfolgreiche Absolvieren (mindestens 51% Anwesenheit) dieses BO-Praktikums ist eine Voraussetzung zur Erlangung des BO-Abschlusses.

PUSCH-Klasse

  • Die PUSCH-Klasse ist KEIN Abstellgleis! Vielmehr ist die PUSCH-Klasse ein exklusiver Klub, in den nicht jeder hineinkommen darf. Immerhin wird dieses wertvolle Projekt mit ca. 80.000 € jährlich gefördert; ungezählte Menschen der lokalen Bildungsträger, Schulen, Schulämter und des Ministeriums sind einbezogen und arbeiten zum Wohl der Bildungschancen von Kindern.
  • Was unterscheidet die PUSCH-Klasse von der Regelklasse? - Lerngruppen sind kleiner (maximal 16 Lernende)
    • enge und individuelle Betreuung durch die Klassenlehrkraft Fr. M. Bauer und den PUSCH-Coach Hr. M. Schmitt
    • reduzierte Anzahl an Unterrichtsfächern
    • zwei Tage praxisorientierte Angebote und Praktika
    • Teilhabeassistenten können weiterhin dabei sein
    • Die Abschlussprüfung in Englisch muss nicht zwingend bestanden werden
    • Hauptschulabschluss ist möglich
    • BO-Abschluss ist hier möglich
    • Unterstützung bei der Suche nach Ausbildung oder Praktikum
    • Unterzeichnung eines PUSCH-Vertrages
    • hält ein Kind den PUSCH-Vertrag nicht ein, wird es wieder die Regelklasse besuchen
  • Zugangsvoraussetzungen
    • mindestens 8 Schulbesuchsjahre (die 9. Klasse wird in der PUSCH-Klasse absolviert oder die 9. Klasse wird in der PUSCH-Klasse wiederholt)
    • Empfehlung der Klassenleitung
    • Zustimmung der Eltern
    • Zustimmung der PUSCH-Klassenlehrerin
    • gutes Sozialverhalten
    • Abschlusstendenz: ohne Abschluss
    • Lernbereitschaft
    • unterschriebener PUSCH-Vertrag
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  • Ansprechpartner
    • Fr. M. Bauer: m.bauer@afs-raunheim.de
    • Hr. M. Schmitt: m.schmitt@afs.raunheim.de
    • die entsprechenden Klassenlehrerinnen und -lehrer

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