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Inhalt und Entstehung der Ausstellung
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Inhalt:
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Die Ausstellung stellt die die Verfolgungsgeschichten und Biografien von 14 Frauen und 1 Mann vor, die alle aus Mittelhessen (Gießen, Wetzlar, Friedberg …) kamen und im Konzentrationslager Ravensbrück in Haft waren.
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Damit macht die Ausstellung sichtbar, dass das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück bei Fürstenberg an der Havel in Brandenburg, trotz geografischer Entfernung, auch eine Bedeutung für die ganz lokale Gießener und Mittelhessische Geschichte hat: denn viele Frauen wurden im Nationalsozialismus aus der Stadt Gießen und Umland in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert. Den Geschichten dieser Frauen geht die Ausstellung nach.
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Entstehung der Ausstellung:
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Die Texte der Ausstellung sind im Seminar „Frauen im NS – zwischen Gießen und Ravensbrück“ (Lehramt, Grundwissenschaften / Aufbaumodul Politikwissenschaften) erstellten Ausarbeitungen entstanden. Dafür führten die Studierenden während des Sommersemesters 2022 Literatur- sowie Archivrecherchen durch, begleitet durch Randi Becker. Sie recherchierten zu ausgewählten Biografien von Frauen, die in Mittelhessen geboren und / oder hier gelebt haben, und im Laufe des NS in Ravensbrück interniert waren, teils dort oder in anderen Konzentrationslagern gestorben sind, teils überlebten. Ihren Geschichten gingen die Studierenden auch durch die im Seminar durchgeführte 5-tägige Exkursion nach Ravensbrück nach, indem sie im dortigen Archiv weitere Informationen zu den Gießener Frauen recherchierten. Aus diesen Recherchen sind Ausarbeitungen zu 12 Frauen und einem Mann, sowie überblickgebende Ausarbeitungen zu Ravensbrück oder Verfolgungsinstanzen in Gießen entstanden, die als Mosaik unterschiedlichster Verfolgungsgeschichten einen Eindruck vom Leben dieser Frauen vermitteln, sowie vielfältige Verbindungen der Stadt Gießen, der Region Mittelhessen, mit dem KZ Ravensbrück nachzeichnen.