11. Präventionsangebote
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Intervention bei Cybermobbing
  • Dokumentieren, blockieren, melden – und die Schule aktiv einbeziehen, unabhängig davon, wo das Mobbing stattgefunden hat.
    Schule ist zuständig – auch wenn Cybermobbing außerhalb der Schulzeit und im privaten Bereich stattfindet, muss die Schule aktiv werden.
    Prävention vorab:
    • Schülerinnen und Schüler sollten grundsätzlich dafür sensibilisiert werden, keine privaten oder heiklen Fotos und Texte digital weiterzuleiten. Regeln für Klassenchats und ein respektvoller Umgang im Netz sollten im Unterricht thematisiert werden.
    • Im Akutfall gilt: Beweise sichern – also Screenshots anfertigen und den zeitlichen Verlauf dokumentieren. Die betroffene Person sollte aufhören, auf Angriffe zu reagieren, und die mobbende Person blockieren sowie bei den jeweiligen Plattformen melden.
    • Täter identifizieren: Soweit möglich, sollten Name, Nutzername und Profillinks der angreifenden Person gesammelt werden. Ist der Täter bekannt, kann er direkt aufgefordert werden, die Inhalte zu löschen. Kommt er dem nicht nach, können die Plattformbetreiber zur Löschung veranlasst werden.