Berichte aus unseren Workshops
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Tiefseeforschung
  • In die Tiefen der Meere
  • Ein interaktiver Impulsvortrag führt kurz in die Physikalische Ozeanographie, Geomorphologie der Ozeanböden, Meereschemie, Tiefseebiologie, Geschichte und Technologie der Tiefseeforschung ein.
  • Dabei werden die frühe Entwicklung und die Probleme der Zugänglichkeit dieses Lebensraums erklärt sowie die neuen Generationen der Tauchboote.
  • Der Schwerpunkt liegt auf der Vorstellung des abgelegenen Lebensraums und mancher seiner Bewohner und der ökologischen Anforderungen der Lebensräume. Dann geht es weiter mit Merkmalen von Tiefseetieren, von ihren Tarnungen und Bioluminiszenz sowie ihrer Langlebigkeit sowie den Anpassungen an den Nahrungsmangel. Große Tiergruppen wie Fische, Quallen und Korallen, Schwämme, Kopffüßer und Seegurken werden vorgestellt. Außerdem werden tief tauchende mit ihrer speziellen Tauchphysiologie Wale vorgestellt.
  • Dann geht es in die Gruppenarbeits-Phase.
  • Die Teilnehmenden beschließen, gemeinsam eine Tiefseekarte mit ozeanographischen Eigenheiten zu erstellen und verschiedene Organismen in ihrer jeweiligen Tiefe auf dem Poster einzuordnen.
  • Dafür zeichnet eine Teilnehmerin einen exakten Querschnitt der Tiefsee, der beschriftet wird. Dann werden verschiedene Tiefseetiere recherchiert und gezeichnet bzw gemalt.
  • Der Alligator kam tatsächlich im Vortrag vor, weil einige Biologen im Rahmen eines Forschungsprojektes im Golf von Mexiko ein totes Reptil versenkt hatten, um ungewöhnliche ökologische und palökologische Beobachtungen durchzuführen. Dabei spielten 50 cm große Tiefseeasseln eine wichtige Rolle, die ebenfalls eingezeichnet sind.
  • Die Gruppe organisiert sich vollständig allein. Zum Abschluß diskutieren wir das Thema noch und klären noch offene Fragen.
  • Zwischendurch hat das Sternwartenvorstandsmitglied Rainer Kresken noch auf der Beobachtungsplattform der Sternwarte ein Teleskop mit Sonnenfilter zur Sonnenbeobachtung eingerichtet, was die Kinder begeistert annahmen.
  • Ca 5 Minuten: Aufräumen und Verabschieden
  • Persönliche Anmerkung
  • Wie beim Astrobiologie-Workshop arbeiteten und organisierten sich die Kinder vollständig selbstständig und machten aus ihren unterschiedlichen Skills und Temperamenten eine inhaltlich und sozial funktionierende Gruppe.
  • Für mich war es eine persönliche Bereicherung und Freude.