Orientierung für die Bildung
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Landesebene (Hessen)
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Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den zentralen Zukunftstechnologien, die bereits in vielen Bereichen des Alltags Einzug gehalten haben. KI-Technologien bieten großes Potenzial auch für die Schule, beispielsweise in Form von adaptiven Lernsystemen, die die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler unterstützen können. Aus diesem Grunde haben sich die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder in der Strategiepapierergänzung „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ im Jahr 2021 darauf verständigt, KI-Technologien für den unterrichtlichen Einsatz zu fördern. Gleichzeitig sind mit der Nutzung von KI-Anwendungen im Kontext Schule Herausforderungen verbunden.
Durch ihre niedrigschwellige Verfügbarkeit wird aktuell viel über KI-basierte Anwendungen – unter anderem zur Text-, Bild-, Musik- oder Videoproduktion – diskutiert. Bildungsverwaltung, Schulen und Lehrkräfte sind herausgefordert, sich mit diesen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf den Unterricht auseinanderzusetzen.
Für viele Nutzerinnen und Nutzer stellt sich die Frage, wie solche KI-basierten Anwendungen funktionieren, wie mit ihren Möglichkeiten im Zusammenhang von Erziehung und Bildung an unseren Schulen umgegangen werden soll und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind.
Es ist wichtig, KI-Anwendungen und ihre Auswirkungen mit den Schülerinnen und Schülern in Schule und Unterricht altersgerecht zu thematisieren, um die jungen Menschen in einem reflektierten und kompetenten Umgang mit dieser Zukunftstechnologie zu unterstützen. Zudem sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Technik bei sachgerechter Nutzung einerseits hilfreich sein, andererseits aber das selbstständige Denken und die pädagogische Interaktion zwischen Lehrkraft und ihren Schülerinnen und Schülern nicht ersetzen kann. -
- Digitale Schule Hessen: Chat GPT und Co.: Umgang mit Künstlicher Intelligenz