Materialsammlung "ChatGPT & Co.: Einsatz generativer KI-Systeme in der Schule"
Jörg Schwagmeier
Vielfalt der Handlungsfelder und Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz
Hintergründe
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Schwache KI konzentriert sich auf die Ausführung einer bestimmten Aufgabe, wie z. B. das Beantworten von Fragen auf der Grundlage von Benutzereingaben oder das Schachspielen. Sie kann nur eine Art von Aufgabe erfüllen, aber nicht beide, während starke KI eine Vielzahl von Funktionen ausführen kann und sich schließlich selbst beibringt, neue Probleme zu lösen. Schwache KI ist auf menschliche Eingriffe angewiesen, um die Parameter ihrer Lernalgorithmen festzulegen und die relevanten Trainingsdaten bereitzustellen, die für die Genauigkeit sorgen. Menschliche Eingabe beschleunigt zwar die Entwicklungsphase der starken KI, ist aber nicht zwingend erforderlich. Mit der Zeit entwickelt die starke KI ein menschenähnliches Bewusstsein, anstatt es zu simulieren, wie das bei der schwachen KI der Fall ist. Autonomes Fahren und virtuelle Assistenten (wie Siri) sind Beispiele für schwache KI.
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Orientierung für die Bildung
Europäische Ebene
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Von der Art und Weise, wie wir auf dem neuesten Stand bleiben, bis hin zur Art und Weise, wie wir Entscheidungen treffen: Künstliche Intelligenz (KI) ist im Begriff, in unserer Wirtschaft und Gesellschaft allgegenwärtig zu werden. KI hat mittlerweile auch im Schulunterricht Einzug gehalten. Die Nutzung von KΙ in der Bildung ist keine Zukunftsmusik mehr. Sie verändert schon jetzt die Arbeitsweise von Schulen, Universitäten und Lehrkräften und die Lernprozesse unserer Kinder. Sie macht Bildungsumgebungen anpassungsfähiger, indem sie Lehrkräften hilft, auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Lernenden einzugehen. KI entwickelt sich schnell zu einem festen Bestandteil des personalisierten Unterrichts und der Leistungsbewertung. Und sie entfaltet zunehmend ihr Potenzial, wertvolle Erkenntnisse über die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu liefern. Die Auswirkungen der KI auf die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung sind nicht zu leugnen und werden sich in Zukunft weiter verstärken.
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Das Europäische Parlament will vor allem sicherstellen, dass die in der EU eingesetzten KI-Systeme sicher, transparent, nachvollziehbar, nicht diskriminierend und umweltfreundlich sind. KI-Systeme sollten von Menschen und nicht von der Automatisierung überwacht werden, um schädliche Ergebnisse zu verhindern.
Das Parlament möchte außerdem eine technologieneutrale, einheitliche Definition für KI festlegen, die auf zukünftige KI-Systeme angewendet werden könnte.
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Bundesebene
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Dementsprechend sollte die Lehrerbildung angepasst werden, auch durch die Progression der Kompetenzentwicklung, welche durch eine Weiterentwicklung des Kompetenzrahmens für Schülerinnen und Schüler begleitet wird, um beispielsweise zukunftsweisende Kompetenzen in den Handlungsfeldern Künstliche Intelligenz, Big Data, automatisierte Entscheidungssysteme, virtuelle Realität, und Datenschutz – auch in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft – sowie Bekämpfung von Desinformation zu ermitteln und integrieren zu können. Dabei sind auch im Zusammenhang des Aufwachsens in der Kultur der Digitalität entstehende medienethische und -pädagogische Fragestellungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu berücksichtigen.
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Die neue Schulcloud soll den Leistungsstand von Schülern in einer Lerneinheit automatisiert messen und ihnen individuell Aufgaben zuweisen. Ein Test lief schon.
Landesebene (Hessen)
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Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den zentralen Zukunftstechnologien, die bereits in vielen Bereichen des Alltags Einzug gehalten haben. KI-Technologien bieten großes Potenzial auch für die Schule, beispielsweise in Form von adaptiven Lernsystemen, die die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler unterstützen können. Aus diesem Grunde haben sich die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder in der Strategiepapierergänzung „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ im Jahr 2021 darauf verständigt, KI-Technologien für den unterrichtlichen Einsatz zu fördern. Gleichzeitig sind mit der Nutzung von KI-Anwendungen im Kontext Schule Herausforderungen verbunden.
Durch ihre niedrigschwellige Verfügbarkeit wird aktuell viel über KI-basierte Anwendungen – unter anderem zur Text-, Bild-, Musik- oder Videoproduktion – diskutiert. Bildungsverwaltung, Schulen und Lehrkräfte sind herausgefordert, sich mit diesen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf den Unterricht auseinanderzusetzen.
Für viele Nutzerinnen und Nutzer stellt sich die Frage, wie solche KI-basierten Anwendungen funktionieren, wie mit ihren Möglichkeiten im Zusammenhang von Erziehung und Bildung an unseren Schulen umgegangen werden soll und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind.
Es ist wichtig, KI-Anwendungen und ihre Auswirkungen mit den Schülerinnen und Schülern in Schule und Unterricht altersgerecht zu thematisieren, um die jungen Menschen in einem reflektierten und kompetenten Umgang mit dieser Zukunftstechnologie zu unterstützen. Zudem sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Technik bei sachgerechter Nutzung einerseits hilfreich sein, andererseits aber das selbstständige Denken und die pädagogische Interaktion zwischen Lehrkraft und ihren Schülerinnen und Schülern nicht ersetzen kann.
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weitere Veröffentlichungen
Audiobeiträge
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- hr-iNFO Wissenswert: Crashkurs KI (Jan Eggers, 2019/20, sechteilige Audiobeitragsserie):
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KI-Regulierung – international
Fortbildungsangebote und Infomaterialien
hr BildungsBox
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hr BildungsBox Fortbildungen
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- Beschreibung des Angebotes:
Tauchen Sie mit uns ein in die viel diskutierte Welt der Künstlichen Intelligenz! In diesem Workshop werden wir uns eingehend mit den Konzepten von ChatGPT und KI-Bildgeneratoren beschäftigen. Ziel ist es, Lehrkräften einen realistischen und nüchternen Einblick in die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologien zu geben. Anhand von praktischen Beispielen werden wir erforschen, wie man Sprachmodelle und Bildgeneratoren kreativ bedienen kann.
Materialien/Angebote anderer Bundesländer
Weitere Materialien/Angebote
Materialien und Beispiele für generative KI-Anwendungen
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