1. Vorwort und Leitbild
4 / 47
1.3. Miteinander Füreinander - individuell, schülerorientiert, vielfältig
  • Der gesellschaftliche Wandel vollzieht sich in unserer Zeit sehr rasch und bedingt ständige Veränderungen, die es erforderlich machen, unseren pädagogischen Auftrag in der
    Grundschule zu erörtern und zu überprüfen.
  • Unsere Kinder müssen auf Herausforderungen vorbereitet werden, die aus einem sozialen, kulturellen und technischen Entwicklungsprozess resultieren und neue Anforderungen an Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative und Bereitschaft zu eigenständigem Lernen stellen.
  • Dabei werden der Erwerb von sozialen Kompetenzen und lernmethodischen Kompetenzen in den Vordergrund gerückt.
  •  
  • Wir, das Kollegium der Gruneliusschule, wollen unsere pädagogische Arbeit optimieren, indem wir die sukzessive Fortschreibung unseres Schulprogramms nutzen, um aus diesem Begründungszusammenhang heraus
    • eine schulinterne Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung für unsere Schule zu sichern
    • die Unterrichtsqualität im Sinne einer umfassenden Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu verstärken
    • der Erziehungsarbeit in der Schule eine gute Basis zu geben
    • damit eine Grundlage für eine schulinterne Evaluation zu schaffen
    • alle Schulgremien an einer intensiven Schulprogrammarbeit zu beteiligen.
  •  
  • Für unsere Schülerinnen und Schüler soll ihre Grundschule zentraler Lebens- und Lernort sein,
    • der das soziale Miteinander zur gelebten Einrichtung werden lässt;
    • der ihnen Geborgenheit und individuelle Wertschätzung vermittelt;
    • der ihnen die Welt öffnet, indem er Freiräume zu selbstständigem Lernen schafft;
    • der ihnen durch kooperative Lernmethoden, freie Arbeitsformen, Forschen und
      Entdecken, Voraussetzungen für lebenslanges Lernen vermittelt;
    • der sie individuell fördert und sie als Gemeinschaft darstellen lässt.
  •  
  • Mit den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler wollen wir eine vertrauensvolle Bildungs- und Erziehungspartnerschaft herstellen, die in einer Kooperation zum Wohle des Kindes mündet. Einen wesentlichen Beitrag zur „gelebten Schule“ und der Erweiterung des Bildungspotentials
    bringen Eltern durch ihre Mitwirkung in den Schulgremien und die Einbindung als Experten und Helfer ins Schulgeschehen ein.
  • Grundlage hierfür bilden regelmäßige Informationen, Gespräche, Beratungen und der Austausch über Erziehungs- und Bildungsinhalte.
  •  
  • Mit außerschulischen Partnern und anderen Bildungsstätten können wir durch vielfältige
    Kooperationen und Vernetzungen die Erfahrungsräume unserer Schülerinnen und Schüler grundlegend und lebensweltnah erweitern und bereichern.
  •  
  • Wir wollen in unserer Schule Bildungsprozesse initiieren, die neben dem Wissens- und Kompetenzerwerb jedem Kind helfen, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln, in sozialer Verantwortung zu handeln und mit Achtung und Toleranz den Rechten, der Kultur und des Glaubens anderer Menschen zu begegnen.
  • vgl.: www.iq.hessen.de; HRS; Stand Oktober 2008; Qualitätsbereich (QB) V.1