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Schulprogramm der Gruneliusschule - Stand 2025

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1. Vorwort und Leitbild

Gruneliusschule Oberrad

1.1. Vorwort

  • Das Schulprogramm in der hier vorliegenden Form mit Stand vom September 2024 ist die aktualisierte und digitalisierte Fassung des Schulprogramms der Gruneliusschule, das 2012 verabschiedet wurde. In das nun vorliegende Schulprogramm sind die Ergebnisse unserer eigenen Schulprogrammevaluation eingeflossen.
  • Während viele Aspekte der Evaluation in die Entwicklung des neuen Programms eingeflossen sind, ist auch anzumerken, dass einzelne Punkte, auch ohne explizite Neuerungen im Schulprogramm alleine aufgrund der Veränderung der Schulsituation in den Schulalltag eingeflossen sind.
  • Bei der Erstellung des Schulprogramms haben wir uns an verschiedenen Qualitätsbereichen orientiert und versucht einen Bezug zum Hessischen Referenzrahmen Schulqualität
    herzustellen. Hierbei wurde deutlich, dass es immer wieder zu thematischen Überschneidungen innerhalb der gewählten Bereiche kommt. Die einzelnen Qualitätsbereiche können und sollen nicht
    isoliert gesehen werden, sondern stellen eine Vernetzung der Schulwirklichkeit und somit unseres Schulprogramms dar.
  • Schulprogrammarbeit soll für uns ein ständiger Prozess mit dem Ziel der Weiterentwicklung sein. Dies bedeutet, dass verschiedene Aufgabenbereiche immer wieder überarbeitet oder auch neu gestaltet werden müssen.

1.2. Leitbild der Gruneliusschule

  • Das Leitbild unserer Grundschule basiert auf der unerschütterlichen Überzeugung, dass jedes Kind das Recht auf eine Bildung hat, die seine einzigartigen Talente und Bedürfnisse würdigt und fördert. Wir sind bestrebt, eine warme und unterstützende Lernumgebung zu schaffen, in der jedes Kind in seiner Entwicklung unterstützt wird und seine Rechte geachtet werden.
  • Wir sind eine achtsame Schule, die sich der sozial-emotionalen Entwicklung jedes Kindes widmet. Wir fördern ein Klima der Fürsorge, des Mitgefühls und der gegenseitigen Unterstützung, in dem Konflikte friedlich gelöst werden und jede Stimme gehört wird. Unser Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich jedes Kind sicher, geschätzt und respektiert fühlt. Wir stehen fest gegen jede Form von Missbrauch und setzen uns dafür ein, dass unsere Schule ein Ort ist, an dem Kinder bedenkenlos lernen und wachsen können.
  •  
  • Unser Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch die intellektuelle Entfaltung jedes Kindes zu fördern. Wir streben danach, die individuellen Fähigkeiten und Potenziale unserer Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu entwickeln, um sie auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen.
  •  

1.3. Miteinander Füreinander - individuell, schülerorientiert, vielfältig

  • Der gesellschaftliche Wandel vollzieht sich in unserer Zeit sehr rasch und bedingt ständige Veränderungen, die es erforderlich machen, unseren pädagogischen Auftrag in der
    Grundschule zu erörtern und zu überprüfen.
  • Unsere Kinder müssen auf Herausforderungen vorbereitet werden, die aus einem sozialen, kulturellen und technischen Entwicklungsprozess resultieren und neue Anforderungen an Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative und Bereitschaft zu eigenständigem Lernen stellen.
  • Dabei werden der Erwerb von sozialen Kompetenzen und lernmethodischen Kompetenzen in den Vordergrund gerückt.
  •  
  • Wir, das Kollegium der Gruneliusschule, wollen unsere pädagogische Arbeit optimieren, indem wir die sukzessive Fortschreibung unseres Schulprogramms nutzen, um aus diesem Begründungszusammenhang heraus
    • eine schulinterne Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung für unsere Schule zu sichern
    • die Unterrichtsqualität im Sinne einer umfassenden Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu verstärken
    • der Erziehungsarbeit in der Schule eine gute Basis zu geben
    • damit eine Grundlage für eine schulinterne Evaluation zu schaffen
    • alle Schulgremien an einer intensiven Schulprogrammarbeit zu beteiligen.
  •  
  • Für unsere Schülerinnen und Schüler soll ihre Grundschule zentraler Lebens- und Lernort sein,
    • der das soziale Miteinander zur gelebten Einrichtung werden lässt;
    • der ihnen Geborgenheit und individuelle Wertschätzung vermittelt;
    • der ihnen die Welt öffnet, indem er Freiräume zu selbstständigem Lernen schafft;
    • der ihnen durch kooperative Lernmethoden, freie Arbeitsformen, Forschen und
      Entdecken, Voraussetzungen für lebenslanges Lernen vermittelt;
    • der sie individuell fördert und sie als Gemeinschaft darstellen lässt.
  •  
  • Mit den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler wollen wir eine vertrauensvolle Bildungs- und Erziehungspartnerschaft herstellen, die in einer Kooperation zum Wohle des Kindes mündet. Einen wesentlichen Beitrag zur „gelebten Schule“ und der Erweiterung des Bildungspotentials
    bringen Eltern durch ihre Mitwirkung in den Schulgremien und die Einbindung als Experten und Helfer ins Schulgeschehen ein.
  • Grundlage hierfür bilden regelmäßige Informationen, Gespräche, Beratungen und der Austausch über Erziehungs- und Bildungsinhalte.
  •  
  • Mit außerschulischen Partnern und anderen Bildungsstätten können wir durch vielfältige
    Kooperationen und Vernetzungen die Erfahrungsräume unserer Schülerinnen und Schüler grundlegend und lebensweltnah erweitern und bereichern.
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  • Wir wollen in unserer Schule Bildungsprozesse initiieren, die neben dem Wissens- und Kompetenzerwerb jedem Kind helfen, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln, in sozialer Verantwortung zu handeln und mit Achtung und Toleranz den Rechten, der Kultur und des Glaubens anderer Menschen zu begegnen.
  • vgl.: www.iq.hessen.de; HRS; Stand Oktober 2008; Qualitätsbereich (QB) V.1

1.4. Leitsätze

    1. Lehrkräfte, pädagogisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Eltern und alle am Schulleben beteiligten Personen tragen zu einem guten Schulklima bei und arbeiten konstruktiv und vertrauensvoll miteinander. Wir födern das Schulklima durch Gemeinschaftserlebnisse der Schulgemeinde im kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich.
    2. Die Schule ist neuen pädagogischen Ansätzen gegenüber aufgeschlossen.
    3. Alle Kinder sollen nach ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert und gefordert werden.
    4. Die Schule bietet den Schülerinnen und Schülern Raum zur Fantasie- und Kreativitätsentwicklung.
    5. Die Gruneliusschule will ihre Kinder zu lebenkompetenten, selbstbewussten und kritischen Menschen erziehen, die sich im Alltag selbstständig zurechtfinden.
    6. Kontinuität und Ausbau der Zusammenarbeit mit den Menschen und Institutionen in Oberrad sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Schule.
  •  

2. Unsere Schule im Profil - Rahmenbedingungen

zu den Rahmenbedingungen

  • ebda. Qualitätsbereich (QB) V.1, VI.4; III.2

2.1. Schulstandort/ Schulart

  • Die Gruneliusschule ist eine Grundschule im Frankfurter Stadtteil Oberrad. Der Standort Wiener Straße befindet sich ab Okober 2025 im Umbau.
  • Die Schule ist seit Oktober 2025 ausgelagert in eine neue Containeranlage in der Offenbacher Landstraße 231 am Ortseingang von Oberrad.
  • Containeranlage ab Oktober 2025

2.2. Leitungsteam

  • Schulleitungsteam:
  • Anne Gernoth, Schulleiterin
  • Nora Müller, Stellvertretende Schulleiterin
  • Gülten Yilmaz, Konrektorin z.W.
  •  
  •  
  • Leitungsteam der Ganztagsangebote:
  • Charlotte Graf, Leitung
  • Laura Matschey. stellv. Leitung (Elternzeit), Vertretung Julian Kulchinzky
  • Jonas Fink, Ganztagskoordinator IB
  •  

2.3. Mitglieder der Steuergruppe

  • Die Steuergruppe koordiniert alle Maßnahmen, die zum Erreichen der Ziele notwendig sind, die die Schulkonferenz verabschiedet hat. Sie erstellt einen zeitlich abgestimmten Projektplan, der die Umsetzung der festgelegten Ziele sichert. Außerdem gewährleistet sie Transparenz und klare Kommunikationswege.
  • Aufgaben einer Steuergruppe sind, sie:
    • findet Themen
    • installiert schulinterne Arbeitsgruppen
    • trägt Ergebnisse zusammen
    • erstellt Arbeitsplanungen (Was/bis wann/wer/an wen)
    • vergibt Arbeitsaufträge
    • sammelt und strukturiert Ergebnisse
    • sorgt für Transparenz (Kommunikation ins Kollegium und die Elternschaft)
    • organisiert Fortbildung
    • verantwortet die schulinterne Ganztags-Evaluation
  • Mitglieder der Steuergruppe der Gruneliusschule sind:
    • Anne Gernoth (Schulleiterin)
    • Nora Müller
    • Gülten Yilmaz
    • Antonia Ullrich
    • Kirstin O´Brien
    • Andreas Wolf
    • Niklas Reitzmann

2.4. Sächliche Ausstattung: Schulgebäude und Schulgelände

  • Die Gruneliusschule ist eine Grundschule im Stadteil Oberrad.
  • Im Schuljahr 2025/2026 werden 432 Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 1 bis 4 unterricht. Zusätzlich besuchen 14 Kinder die Vorklasse und 25 Kinder einen der beiden verpflichtenden Vorlaufkurse. Die Schülerzahlen sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Die Gruneliusschule ist eine fünfzügige Grundschule.
  • Die Schule ist seit dem Herbst 2025 wegen der Um- und Neubaumaßnahmen am alten Standort ausgelagert in eine neu gebaute Containeranlage am Ortseingang des Stadtteils.
  • Sowohl im Auslagerungsgebäude wie auch im Neubau wurden in den Planungen viele pädagogische Wünsche aus der Schulgemeinde umgesetzt. So wird in beiden Gebäuden das Arbeiten in Jahrgangsclustern abgebildet werden können, es stehen Fach- und vorallem auch Differenzierungsräume zur Verfügung. Auch der Ganztagsbereich wird eine andere räumliche Qualität erhalten. Diese zeichnet sich durch Platz für die Kinder aus, indem sie ihren inividuellen Bedürfnissen nach Bewegung und Entspannung, Spielen, Lernen und Entdecken, z.B. zahlreichen Agen, nachgehen können.
  • Das gesamte Schulgebäude ist mit W-LAN ausgestattet und die technische Ausstattung der Klassenräume entspricht einem modernen Standard.
  • Außenanlagen
  • Grundriss EG
  • Grundriss 1. OG
  • Grundriss 2. OG

2.5. Schülerinnen, Schüler und Eltern

  • Der Einzugsbereich der Gruneliusschule umfasst den Frankfurter Stadtteil Oberrad.
  • Ein Großteil der Familien hat einen anderen herkunftssprachlichen Hintergrund als Deutsch. Derzeit sprechen die Familien der Gruneliusschule 38 verschiedene Sprachen als Familiensprache. 95 % der Kinder sind in Deutschland und die meisten davon auch in Frankfurt geboren. Bei der jährlichen Schulanmeldung wird beobachtet, dass aber etwa 55 % der Kinder eines Jahrgangs nicht über ausreichende Deutschkenntnisse für den Besuch einer ersten Klasse verfügen.
  • Im Schuljahr 2025/2026 besuchen demzufolge vor der Einschulung 25 Kinder einen verpflichtenden Vorlaufkurs.
  • Darüber hinaus besuchen 14 Kinder die Vorklasse der Gruneliusschule. 432 Kinder besuchen die Jahrgänge 1 bis 4 unserer Grundschule.

2.6. Personal und Personalentwicklung

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  • An der Gruneliusschule unterrichten im laufenden Schuljahr 44 Lehrkräfte, darunter 3 Sozialpädagoginnen, sowie 1 Lehrerin im Vorbereitungsdienst und 1 Lehrkraft im Rahmen einer QuiS-Ausbildung. Zugleich bilden die derzeit 17 Mitarbeitenden des Trägers der Ganztagsangebote gemeinsam mit den Lehrkräften das multiprofessionelle pädagogische Team der Gruneliusschule.
  • Das Team der Gruneliusschule umfasst darüber hinaus 1 Sozialpädagogin der Jugendhilfe sowie eine Sozialpädagogin im Bereich UBUS, eine Lehrkraft für den herkunftssprachlichen Unterricht Türkisch, 4 Lehrkräfte des Beratungs- und Förderzentrums Frankfurt-Süd, die als BFZ-Team an der Gruneliusschule wirksam arbeiten.
  • Unterstützt werden wir durch einen Pool von Vertretungskräften, die im Rahmen von VSS die Vertretungen im Bereich der verlässlichen Grundschule abdecken. Seit Oktober 2025 wird die Schule zusätzlich durch eine FSJ-Kraft durch die Sportjugend Hessen unterstützt.

2.7. Raumsituation

  • Altes Gebäude:
    Die Raumsituation an der Gruneliusschule ist sehr angespannt und wird sich erst mit der voraussichtlich 2025 anstehenden Auslagerung verbessern.
  • Derzeit haben wir keine Differenzierungräume oder Räume zum Ausweichen zur Verfügung. Wir nutzen im alten Gebäude:
    • 22 Klassenräume( nächstes Schuljahr 23)
    • 1 Musikraum
    • 1 PC Raum
    • 1 Personalraum
    • 1Turnhalle und 1 kleiner Gymnastikraum
  • Die Betreuung der ESB-Kinder findet in den Klassenräumen statt.
  •  
  • Neues Gebäude:
  • Im neuen Gebäude arbeiten wir in Jahrgangsclustern:
  • • alle Klassen eines Jahrgangs befinden sich in einem Bereich
  • • klassenübergreifendes Arbeiten
  • • 1 Cluster = 5 Klassenräume, 1 Be-treuungsraum, 2 Gruppenräume, 1 Teamraum, 3 Garderobenräume, eigene Toiletten im Cluster
  • Im neuen Gebäude gibt es eine Vielzahl neuer Räume – diese sind für uns große TRÄUME …
  • • Kunstraum mit Vorbereitungsraum
  • • Musikraum mit Vorbereitungsraum
  • • Experimentierraum / Lernwerkstatt
  • • Förderräume on top
  • • Bibliothek
  • • Betreuungsräume im Ganztag mit unterschiedlichen Betreuungsqualitäten
  • • Große MENSA mit Außenbereich
  • • Raum für Schulsozialarbeit - UBUS und Jugendhilfe
  • • EDV-Raum
  • • Elternbesprechungsräume
  • • Räume für Vorlaufkurse, Intensivkurs DAZ, Tür-kischunterricht
  • SPORT ist wichtig!
  • • auch in der Containeranlage
  • • Kleinfeldhalle 521 m²
  • • Gymnastikraum 140 m²
  • neue kindgerechte Außenanlagen:
  • • Boulderwand
  • • Klettergeräte
  • • Nestschaukeln
  • • Streetballfeld
  • • Basketballfeld
  • • Fahrradständer
  • • vielfältige Sitzgelegenheiten mit Sonnenschirmen
  • • Schulgartenbereich mit Hochbeeten

2.8. Unterrichts- und Erziehungsarbeit

  • Das Team der Gruneliusschule hat sich als Auftrag gegeben, Schule gemeinsam und stetig weiter zu verbessern. Es besteht eine konstruktive, respektvolle und harmonische Zusammenarbeit im Kollegium.
  • In Jahrgangsteams arbeiten die Lehrkräfte bei der Erstellung von Jahresplanungen, Plänen, Projekten und Arbeitsmitteln zusammen und sprechen sich in Erziehungs- und Leistungsfragen ab. Erziehungsanliegen sind vor allem Erziehung zur Selbstständigkeit, zu einem gesunden Selbstbewusstsein und zu Respekt und Rücksichtnahme anderen gegenüber.
  • Das regelmäßige öffentliche Auftreten bei unseren Jahreszeitensingen auf dem Schulhof, die Übernahme von Klassenämtern, der Schülerrat, aber auch die Binnendifferenzierung im Unterricht sind Beispiele, wie Kinder an der Gruneliusschule zur Selbstständigkeit geführt werden.
  • Unterstützung in der erzieherischen und unterrichtlichen Arbeit bieten Doppelsteckungen und auch Beratungen durch die Bereiche UBUS, Jugendhilfe und das BFZ-Team der Gruneliusschule.
  • Die unterrichtlichen Schwerpunkte Lesen und Sprachförderung sind in Konzepten verankert und haben ihr Gewicht in der Stundenplangestaltung. So kann jede Klasse die Schulbücherei jederzeit nutzen. In den Jahrgängen 3 und 4 sind Lernwerkstattstunden fest im Stundenplan etabliert. Hier arbeitet die Hälfte einer Klasse an einem sachkundlichen Projekt in der Lernwerkstatt, während die andere Hälfte der Klasse intensivere Förderung erhalten kann in dieser Zeit. In den Jahrgängen 2 bis 4 wird durch PC-Unterricht und spezielle Projekte der Umgang mit neuen Medien und sozialen Medien und damit auch die Selbstständigkeit der Kinder in diesem Bereich geschult.
  • Des Weiteren gibt es zusätzlichen Förderunterricht in den Jahrgängen. Insbesondere die Kinder nicht deutscher Herkunftssprache erhalten durch die Teilnahme am DAZ Intensivkurs eine tägliche umfassende Förderung im Bereich der deutschen Sprache.
  • Die umfangreichen AG-Angebote der Gruneliusschule, Teilnahmen an Wettbewerben und sportlichen Wettkämpfen und Turnieren runden das umfassende differenzierte Angebot für alle Kinder der Gruneliusschule ab.

2.9. Ganztagsschule und Ganztagsangebote

  • Die Gruneliusschule ist eine Frankfurter Grundschule mit einer langen Ganztagsexpertise. Als eine der ersten Frankfurter Ganztagsschulen wurde bereits in den 80er Jahren mit Hilfe des Fördervereins der Schule ein umfassendes Ganztagsangebot etabliert.
  • Viele dieser ersten Errungenschaften haben bis heute Bestand. Der Ganztagsbereich der Gruneliusschule wird derzeit durch folgende Programme abgebildet:
    • ESB = Erweiterte schulische Betreuung mit derzeit 105 Plätze (Jahrgang 1 bis 3)
    • Profil 2 des Landes Hessen: Schulen mit einem dem Profil 2 entsprechenden Ganztagsangebot bieten an allen fünf Schultagen pro Woche freiwillige Zusatzangebote von 7:30 Uhr bis 16:00 oder 17:00 Uhr. Unter anderem werden Förderkurse, Wahlangebote sowie den Unterricht ergänzende und erweiternde Arbeitsgemeinschaften und Projekte, die Betreuung von Hausaufgaben, Lern- und Übungszeiten sowie die Teilnahme an offenen Sport- und Spielgruppen gewährleistet.
    • OFG Programm der Stadt Frankfurt: Hierüber werden die Frühbetreuung ab 7.30 Uhr und die derzeit 38 verschiedenen Arbeitsgemeinsschaften abgebildet.
  • Träger der Ganztagsangebote an der Gruneliusschule ist der Internationale Bund. Der Ganztagsbereich hat ein eigenständiges Leitungsteam, das eng mit dem Schulleitungsteam und dem Kollegium der Gruneliusschule zusammenarbeitet.
  • Im Herbst 2025 bewirbt die Gruneliusschule sich um die Aufnahme in den Pakt für den Ganztag ab Sommer 2026.

2.10. Unsere Schulordnung

3. Übersicht Schulprogramm

Übersicht unseres Schulprogramms

Unterrichtsentwicklung

  • Im Bereich der Unterrichtsentwicklung bildet sich das Kollegium der Gruneliusschule individuell und auch als Team regelmäßig fort.

Baustein Schulkultur

Baustein Unterrichtskultur

Baustein Übergänge

Baustein Inklusion und Förderung

Baustein Ganztagsschule

  • more work in progress

NEU!!! Förderprogramm Startchancen

Aufnahme in das SCP

  • Die Gruneliusschule wurde zum Schuljahr 2025/2026 in die Fördermaßnahme des Startchancenprogramms aufgenommen.
  • Die Eckdaten des Programms in Hessen sind:
  • ◼ Adressatenkreis: 320 allgemeinbildende und berufliche Schulen mit einem hohen Anteil an
  • sozioökonomisch benachteiligten Schülerinnen und Schülern
  • ◼ Fokus : Mind. 60 % Grundschülerinnen und -schüler
  • ◼ Gestaffelter Einstieg: 92 Schulen zum Schuljahr 2024/2025, 207 Schulen zum Schuljahr 2025/2026, 21 Schulen zum Schuljahr 2026/2027
  • ◼ Zehnjährige Laufzeit (01.08.2024 - 31.07.2034)
  • ◼ 78,5 Mio. € Bundesmittel pro Jahr; Beteiligung von Land und Kommunen insgesamt in gleicher Höhe
  • Das Startchancen-Programm ist ein ergänzender Baustein zu den existierenden hessischen Maßnahmen zur Förderung von Schulen mit einem hohen Anteil an sozioökonomisch benachteiligten Schülerinnen und Schülern.
  • Die Gruneliusschule möchte nun in den kommenden 9 Jahren durch die Unterstützung des SCP dazu beitragen, diesen benachteiligten Kindern umfangreiche zusätzliche Unterstützung zu geben und das Schul- und Unterrichtskonzeot insgesamt weiter zu entwickeln.

Ziele des SCP

  • Bund-Länder-Vereinbarung:
  • „Das Programm soll dazu beitragen, die Chancengerechtigkeit in der schulischen Bildung so zu verbessern, dass möglichst alle Kinder und Jugendlichen ihre Talente und Potenziale frei entfalten können und Bildungserfolg von sozialer Herkunft entkoppelt wird. Dies umfasst auch einen Beitrag zur Herstellung von Ausbildungsreife und Berufsfähigkeit.“
  • Individuelle Ebene der Schülerinnen und Schüler
  • Verbesserung der Kompetenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere
  • o Stärkung der Kernkompetenzen in Deutsch und Mathematik
  • o Stärkung der Basiskompetenzen im sozial-emotionalen Bereich
  • o Berufliche Orientierung zur Stärkung der Ausbildungsreife und
  • Berufsfähigkeit
  • o Befähigung der jungen Menschen zu demokratischer Teilhabe
  • o „Bis zum Ende der Programmlaufzeit soll die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die die Mindeststandards in Mathematik und Deutsch verfehlen, an den Startchancen-Schulen halbiert werden.“ (Bund-Länder-Vereinbarung)
  • Institutionelle Ebene der Schule:
  • Stärkung der Entwicklungskapazität von Schule, insbesondere durch
  • o kontinuierliche Professionalisierung von Schulleitung und Kollegium
  • o Weiterentwicklung von Prozessen und Strukturen der Unterrichts-und Schulentwicklung
  • o Systematische Einbeziehung aller relevanten Akteure der Schulgemeinde (einschließlich von Lernenden und Eltern)
  • o Auf- und Ausbau von Schulnetzwerken und außerschulischen Kooperationen
  • Systemische Ebene:
  • Erhöhung der Wirksamkeit des Zusammenwirkens von Verantwortlichen in Schule und Partnern des Unterstützungssystems (hier insbesondere Schulaufsicht und Schulträger) im Hinblick auf Zielbestimmung, Prozessbegleitung und
  • Zielerreichung.

Übersicht SCP Maßnahmenplanung der Gruneliusschule

4. Aktuelle Arbeitsvorhaben

Classroom-Management

  • Ein gutes Classroom Management hilft dabei, ein positives Lernumfeld für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Es gibt verschiedene Methoden, mit denen etwas im Klas-senzimmer und im Unterricht umgestalten werden kann. Das Ziel: weniger Ablenkung, mehr Konzentration. Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch der Wohlfühlfaktor – denn nur wenn sich die Kinder sicher fühlen und Freude am Lernen haben, trägt der Unterricht Früchte.
  • Wir arbeiten derzeit an folgenden Bereichen:
  • • Veränderungen der Unterrichtsgestaltung
  • • Umstrukturierungen der Klassenräume
  • • Einheitliche Regeln
  • • individualisiertes Lernen
  • • positive und aktive Beziehungsgestaltung (L-S / S-S)
  • • kooperatives, gemeinschaftsförderndes Klima in den Klassen
  • • transparente Regeln, Rituale und Routinen sowie Konsequenzen und Strategien bei Problemen
  • • frühzeitige Prävention von Störungen (Mimik, Gestik, freundlicher und leiser Ton)
  • • Präsenz und Aufmerksamkeit bzgl. des Schülerverhaltens
  • • Planung eines strukturierten, methodenreichen, differenzierten Unterrichts mit breiter Aktivierung
  • • Vorbereitung und Adaption der Lernumgebung
  • • Einüben von Methoden und Prozeduren mit den Schülerinnen und Schülern (Arbeitsweisen, Lernortwechsel, Selbstorganisation, usw.)

Schulkultur - Pädagogischer Tag

  • Am Montag, den 28.04.2025 findet der nächste Pädagogische Tag zum Thema "Lösungen im Dialog statt".
  • Erwartungsvolle Eltern, herausfordernde Schülerinnen und Schüler, Kollegenanliegen – professionelle Gesprächsführung ist eine Schlüsselkompetenz für den Schulalltag.
  • Das Seminar verfolgt in einem ganzheitlichen Ansatz die Weiterentwicklung der Gesprächskompetenzen, der über die Grundlagen hinausgeht. Beginnend mit der Vorbereitung und Strukturierung von Gesprächen, über die Anwendung spezieller Fragetechniken bis hin zu deren Training und sogar zur Konfliktlösung und Nachbereitung.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein umfangreiches Set an praxiserprobten Werkzeugen und Techniken für die unterschiedlichsten Gesprächssituationen – sei es im Klassenzimmer, bei Elterngesprächen oder in der Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen. Ziel ist es, den Gesprächsprozess professionell und effektiv zu gestalten.

Bewerbung Pakt für den Ganztag

  • Für den Prozess der Installierung des Pakts für den Ganztag voraussichtlich zum Schuljahr 2026/2027 wurde eine Arbeitsgruppe gebildet:
  • Die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe sind:
    • Anne Gernoth (Schulleiterin)
    • Nora Müller (Konrektorin)
    • von den Lehrkräften der Schule: Lorena Mauer, Sophie Schön, Andreas Wolf, Marijan Borovicka
    • von Seiten des Trägers (IB): Christina Weitzel, Jonas Fink
    • als Vertreter der Oberräder Horte: Samir Belhanbel (KIBIZ Hort)
  • Diese Arbeitsgruppe wird in Unterstützung durch das Stadtschulamt den Prozess begleiten.

kleine und große Ideen zur Umsetzung

    • Elternumfrage (Ressourcen der Elternschaft sichtbar machen und besser nutzen können)
    • Seminar Schülerrat SL
    • Bewerbung zur Selbstständigen Schule? (Hospitationen, Schulentwicklung)

5. Ganztagsschule

Gruneliusschule als Ganztagsschule

  • Die Gruneliusschule ist eine Frankfurter Grundschule mit einer langen Ganztagsexpertise. Als eine der ersten Frankfurter Ganztagsschulen wurde bereits in den 80er Jahren mit Hilfe des Fördervereins der Schule ein umfassendes Ganztagsangebot etabliert.
  • Viele dieser ersten Errungenschaften haben bis heute Bestand. Der Ganztagsbereich der Gruneliusschule wird derzeit durch folgende Programme abgebildet:
    • ESB = Erweiterte schulische Betreuung mit derzeit 85 Plätze (Jahrgang 1 bis 3): Die Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) ist ein Betreuungsangebot direkt in Grundschulen und Grundstufen. Es gibt eine feste Anzahl an Plätzen, die von Kindern der jeweiligen Schule bis 15 Uhr oder bis 17 Uhr besucht werden können. Ab 07.30 Uhr beginnt die Frühbetreuung. An der Frühbetreuung können alle Kinder teilnehmen, auch wenn sie nicht in der ESB angemeldet sind. Nach dem Unterricht beginnt die Zeit in der ESB. Ein gemeinsames Mittagessen ist fester Bestandteil des Angebotes. Außerdem können die Kinder an ganztägigen Ferienangeboten teilnehmen. Maximal 25 Tage pro Jahr bleibt die ESB geschlossen. Organisiert wird die ESB von freien Trägern, kirchlichen Trägern oder Fördervereinen in Zusammenarbeit mit der Schule. Die Träger beschäftigen pädagogische Fachkräfte (z.B. Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen oder Erzieherinnen/Erzieher) und Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter mit anderen Ausbildungen (z.B. Schreinerinnen/Schreiner oder Theaterpädagoginnen/Theaterpädagogen). Gemeinsam wird den Kindern ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Dafür nutzt die ESB die Räume der Schule (z. B. Betreuungsräume, Spielräume, Klassenräume, Sporthallen und das Außengelände).
    • Profil 2 des Landes Hessen: Schulen mit einem dem Profil 2 entsprechenden Ganztagsangebot bieten an allen fünf Schultagen pro Woche freiwillige Zusatzangebote von 7:30 Uhr bis 16:00 oder 17:00 Uhr. Unter anderem werden Förderkurse, Wahlangebote sowie den Unterricht ergänzende und erweiternde Arbeitsgemeinschaften und Projekte, die Betreuung von Hausaufgaben, Lern- und Übungszeiten sowie die Teilnahme an offenen Sport- und Spielgruppen gewährleistet. Stundenzeiten und der Wechsel von Bildungs- und Freizeitangeboten können schulintern geregelt werden (siehe oben). Für angemeldete Schülerinnen und Schüler besteht eine Teilnahmepflicht.
      Die Verknüpfung von Unterricht und Ganztagsangeboten ist im Schulprogramm ebenso dargestellt wie die enge Kooperation der Ganztagsschule mit dem Schulträger, Einrichtungen der Jugendhilfe, Musikschulen, Vereinen und sonstigen außerschulischen Partnern.
    • OFG Programm der Stadt Frankfurt: Das Ziel der Offenen Frankfurter Ganztagsschule ist es, die bereits bestehenden Förderprogramme im Bereich der Schulkindbetreuung und die vorhandenen Strukturen im jeweiligen Stadtteil so zusammenzuführen und zu koordinieren, dass für alle Kinder im Schulbezirk ein verlässliches und transparentes Angebot im Rahmen einer ganztägig arbeitenden Schule zur Verfügung steht.

Ganztag im Schuljahr 2024/2025

    • Frühbetreuung ab 7.30 Uhr (ohne vorherige Anmeldung)
    • ESB mit 85 Plätzen mit Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung (Träger: Internationaler Bund)
    • 38 kostenlose Arbeitsgemeinschaften
    • Verzahnung des Personals vormittags und nachmittags

Ganztagskonzept der Gruneliusschule

Konzept der ESB der Gruneliusschule

Bausteine des Ganztags an der Gruneliusschule

Konzept der Ganztagsbausteine

6. bestehende Konzepte

Medienbildungskonzept

  • Das Medienbildungskonzept der Gruneliusschule finden Sie unter folgendem Link:

Konzept der Vorklasse

Schutzkonzept gegen Gewalt und sexualisierte Gewalt

  • Das Schutzkonzept wurde in den Schuljahren 2025 und 2026 von einer Arbeitsgruppe erarbeitet und im Mai 2026 von der Gesamtkonferenz und der Schulkonferenz der Gruneliusschule beschlossen.

Vertretungskonzept

7. Evaluation des Schulprogramms

  • Das Schulprogramm verstehen wir als ein Regiebuch für die eigenständige pädagogische Ausgestaltung unserer Schule. Es konkretisiert unser Leitbild, ist prozessorientiert und dynamisch. Allen Beteiligten ist klar, dass es ständig fortentwickelt und auf seine Wirksamkeit
    hin überprüft werden muss, es bedarf immer wieder einer kritischen Reflexion über die
    Qualitätsbereiche Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung.
  •  
  • Deshalb sollen der Arbeitsplan mit den Entwicklungsschwerpunkten und das Schulprogramm im Rahmen einer internen Evaluation zu Beginn jedes neuen Schuljahres auf einer Gesamtkonferenz mit allen schulischen Gremien evaluiert werden. Gleichzeitig wird ein neuer Arbeitsplan für das angefangene Schuljahr erstellt.
  •  
  • Wir möchten eine „gute Schule“ sein und halten Innovationen für selbstverständlich
    • im Hinblick auf Bedeutung und Verständnis von Unterricht durch Anregung aktiver
      und sozialer Lernprozesse
    • in Bezug auf unsere Aufgabe als Lehrkräfte, die nicht nur Können und Wissen vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden sollen und
    • im Hinblick auf eine kooperative Zusammenarbeit mit Elternhaus und externen
      Partnern, um die Schule nach außen zu öffnen, um Anregungen und Lerngelegenheiten in die Schule zu holen und sie nach außen zu präsentieren.
  • Evaluation ist eine Hilfe zur Entwicklung und Verbesserung. Sie ist das Innehalten auf dem Weg zu einem bestimmten Ziel, das in unserem Fall die gute Schule mit gutem Unterricht ist, in der unsere Schüler gerne und viel für sich selbst und ihre Lebensbewältigung lernen.
  • Eine positive Grundeinstellung gegenüber Lernen und Leisten sowie ein vertrauensvolles Klima zwischen allen am Schulleben Beteiligten sind die Grundlagen für Lernbereitschaft und Lernvermögen.
  •  
  • Sicher hat in den vergangenen Jahren Schüler-, Lehrer- und Elternengagement den Grundstein für eine überaus erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsarbeit gelegt, die unserer Schule zu Ansehen verhalf und zu dem machte, was sie heute ist: eine Schule, die Kreativität beflügelt, Gemeinschaftsgeist stärkt, Leistungswillen fördert und zu neuen Taten anspornt. Die Qualität unserer aktuellen Anstrengungen wird die Zukunft zeigen.

kein Inhalt

überarbeitet und digitalisiert: Anne Gernoth (Schulleiterin), September 2024, abgestimmt auf Gesamtkonferenz und Schulkonferrenz

Legende: dunkelblaue und blaue Boxen: Anhaltspunkte des HKM, grüne Boxen: Gruneliusschule; pinke Boxen: work in progress