Politische Radikalisierungen im Netz – Wie erfüllen wir unseren demokratischen Bildungs- und Erziehungsauftrag?
Marie Reinhardt | Hessische Lehrkräfteakademie
Einladung
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Was bedeuten die zunehmenden Radikalisierungen für unseren Bildungs- und Erziehungsauftrag? Die Tagung beschäftigt sich in Form von Impulsvorträgen und Workshops damit, wie Radikalisierungsprozesse (im Netz) ablaufen. Dazu gehört das Erkennen von Radikalisierungsnarrativen, der Einsatz u. a. von Algorithmen zur Verstärkung von Filterblasen sowie die Rolle von Social Media bei der Verbreitung extremistischer Inhalte. Ein wichtiger Fokus der Veranstaltung liegt auf der Stärkung des professionellen Selbstverständnisses der Teilnehmenden, um in Begegnungen mit politisch radikalen Äußerungen, z. B. im Unterricht, auf Schulhöfen oder in Gesprächen mit Eltern, sprech- und handlungsfähig zu sein. Weitere Workshops geben Einblicke in die Grundlagen des Jugend-Medienschutzes, die Rolle von „Fake News“ oder auch die Einbindung von Exkursionen zu außerschulischen Lernorten im Rahmen der Ausbildung. Ein vielseitiges Programm soll die Teilnehmenden dazu einladen, phasen- und institutionenübergreifend in den Austausch zu kommen, um das eigene Handlungsrepertoire gegenüber Radikalisierungsbestrebungen zu erweitern.
Ablauf
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Bitte wählen Sie je einen Workshop in den beiden nächsten Spalten für den Slot 1 und 2.
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13:00 - 13.15 Begrüßung
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13:15 - 14:30 Keynote und Diskussion
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14:30 - 14:45 Pause und Raumwechsel
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14:45 - 16:15 Workshop 1
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16:15 - 16:30 Pause und Raumwechsel
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16:30 - 18:00 Workshop 2
Die Ständige Kooperationskonferenz
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Wer lädt ein? Die Ständige Kooperationskonferenz in Kassel ist ein Gremium aller an der Lehrkräftebildung beteiligten Institutionen (Schulen, Universität, Studienseminare, Schulamt und Hessische Lehrkräfteakademie), das sich die bessere Verzahnung der drei Phasen der Lehrkräftebildung zum Ziel gesetzt hat.
Der Kampf um die Köpfe - Wie Rechtsextremisten junge Menschen auf Social Media beeinflussen
21.10.2025 🕓 14:45
Geschlossen
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Workshop von Lea Plavcic (Verfassungsschutz):
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Jugendliche verbringen im Durchschnitt mehrere Stunden täglich mit Unterhaltungsmedien. So ist das Smartphone oft das Erste, was Jugendliche morgens in die Hand nehmen und oft das Letzte, was sie vor dem Einschlafen vor Augen haben.
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Rechtsextremisten berücksichtigen die zunehmende Verschiebung der Lebenswelt von jungen Menschen in die Sozialen Netzwerke, indem sie ihre Einflussnahme strategisch auf diese fokussieren. Dabei ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, dass hinter dem modernen Auftritt rechtsextremistische Influencerinnen und Influencer stehen.
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Der Workshop beleuchtet die rechtsextremistischen Agitationen in den sozialen Netzwerken. Zudem stellt er dar, welche Strategien es zur Prävention im schulischen Kontext gibt und beinhaltet Informationen zum Umgang mit rechtsextremistischen Sachverhalten und zeigt auf, an wen sich Betroffene wenden können.
Wissen, Meinung, Zweifel – Philosophische Perspektiven auf Wissenskonflikte nicht nur im Netz
21.10.2025 🕓 14:45
Geschlossen
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Workshop von Dr. Martin Böhnert (UKS):
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Die Rede von „alternativen Fakten“ und „Fake News“ prägt längst öffentliche Debatten und „Faktenchecks“ erweisen sich dabei als kaum wirksam. Das alternative Wissen der anderen stellt demokratische Gesellschaften vor neuartige Herausforderungen, denen etablierte Wissensinstitutionen nur begrenzt begegnen können. Der Workshop fragt nach den Grundstrukturen solcher Wissenskonflikte und danach, wie sich mit konfligierenden Wirklichkeitsbeschreibungen umgehen lässt, ohne in einem Entlarven des Gegenübers zu münden und damit in die Falle eines populistischen Wettstreits um (scheinbar simple) Wahrheiten zu tappen.
Antisemitismus im schulischen Kontext – erkennen, benennen, handeln
21.10.2025 🕓 14:45
Geschlossen
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Workshop des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben
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In unseren Workshops setzen wir uns mit aktuellen Erscheinungsformen von Antisemitismus auseinander und entwickeln gemeinsam Handlungsoptionen für den schulischen Alltag. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und weitere pädagogische Fachkräfte im Kontext politischer Radikalisierungen – etwa auf dem Schulhof, im Unterricht oder im Gespräch mit Eltern – sprech- und handlungsfähig bleiben können.
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Anhand konkreter Fallbeispiele stärken wir die Fähigkeit, antisemitische Aussagen oder Verhaltensweisen zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und präventiv zu arbeiten. Die Workshops bieten zudem Raum für kollegialen Austausch und vermitteln praxisnahe Strategien, die auch sozialpädagogische Unterstützungsangebote einbeziehen.
Demokratie lernen, lehren und leben: Ansätze für die 2. Phase
21.10.2025 🕓 14:45
Geschlossen
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Workshop von Melanie Knaup, Sabine Nowack und Jörg Wöllenstein (Studienseminare und Hessische Lehrkräfteakademie)
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Demokratiebildung im Vorbereitungsdienst heißt, sie in drei Dimensionen zu gestalten:
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- lernen – LiV entwickeln ihre eigene Haltung und reflektieren Werte.
- lehren – angehende Lehrkräfte vermitteln Demokratie im Unterricht.
- leben – Studienseminare wirken selbst als demokratische Erfahrungsräume durch ihre Kultur und Strukturen.
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Der Workshop nimmt die 2. Phase als zentralen Ort in den Blick, an dem Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst ihre Haltung entwickeln, demokratisches Handeln einüben und die Seminare selbst zu Lernorten demokratischer Kultur werden können. Dabei werden auch Bezüge zur historisch-politischen Bildung und Gedenkstättenpädagogik sichtbar, die Orientierung und Reflexionsräume für Werte, Verantwortung und Menschenrechte eröffnen.
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Anhand von Beispielen aus hessischen Studienseminaren – etwa VINN-Bausteine, Demokratietage, JuniorWahl oder Kooperationen mit Gedenkstätten – sollen Impulse gegeben und im gemeinsamen Austausch Ansätze diskutiert werden, wie Demokratiebildung in der 2. Phase gestärkt werden kann.
Wie umgehen mit Rechtsextremismus an Schulen? Gemeinsame Suche nach Antworten
21.10.2025 🕓 14:45
Geschlossen
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Workshop mit dem Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hessen
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Rechtsextreme Äußerungen von Schülerinnen und Schülern oder Eltern, rassistische Schmierereien oder Abimottos mit NS-Bezügen – auch an Schulen in Nordhessen nehmen solche Vorfälle zu. Gleichzeitig wird immer wieder über (partei-)politische Neutralität diskutiert: Dürfen Lehrkräfte sich kritisch zur AfD äußern?
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In diesem Workshop erarbeiten wir konkrete Strategien für den schulischen Umgang mit Rechtsextremismus. Wir diskutieren Handlungsmöglichkeiten und schaffen Raum für Erfahrungsaustausch. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schulen sich klar und wirksam gegen rechtsextreme Tendenzen positionieren und demokratische Werte aktiv fördern können.
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Der Workshop wird vom MBT Hessen durchgeführt. Das MBT berät alle, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren oder dies vorhaben und dabei vor Unsicherheiten oder offenen Fragen stehen. Dies können zivilgesellschaftliche Bündnisse, Vereine oder Parteien sein, aber auch Lokalpolitikerinnen und -politiker oder Mitarbeitende in Verwaltungen, Bildungseinrichtungen oder auch Einzelpersonen. Auch führt es Bildungsveranstaltungen im Kontext Rechtsextremismus durch.
Alles neu?... Oder? Soziale Medien – Mediennutzungsverhalten und Jugendmedienschutz
21.10.2025 🕓 14:45
Geschlossen
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Workshop mit Jörn von Specht (Studienseminar und Hessische Lehrkräftekademie)
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Jugendmedienschutz ist ein Klassiker in der Medienbildung. Der Workshop thematisiert das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen und zeigt Wege auf, wie soziale Netzwerke sozialer werden können und wie Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern diesbezüglich beraten können.
Erinnerungskultur und Demokratiebildung im Kontext Schule
21.10.2025 🕓 14:45
Geschlossen
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Workshop mit der Stiftung Adam von Trott
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Der Workshop befasst sich mit der Frage, wie im Kontext Schule die Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur zur Demokratiebildung beitragen kann. Damit dies möglich ist, muss zum einen Erinnerungskultur als partizipativ und gegenwartsbezogen verstanden werden; zum anderen muss die Schule als Ganzes in den Blick genommen werden. Um nachhaltig und umfassend zu sein, sollte Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen dieser Institution stattfinden. Eine Einbindung der partizipativen und gegenwartsbezogenen Erinnerungskultur in diese Querschnittsaufgabe kann demnach auf vielfältige Weise erfolgen, muss aber stets den Schülerinnen und Schülern Räume zur Mitbestimmung und Teilhabe eröffnen.
Der Workshop liefert bezüglich der genannten Themen theoretische Grundlagen sowie Impulse für die Praxis im Lehrberuf.
Der Kampf um die Köpfe - Wie Rechtsextremisten junge Menschen auf Social Media beeinflussen
21.10.2025 🕓 16:30
Geschlossen
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Workshop von Lea Plavcic (Verfassungsschutz):
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Jugendliche verbringen im Durchschnitt mehrere Stunden täglich mit Unterhaltungsmedien. So ist das Smartphone oft das Erste, was Jugendliche morgens in die Hand nehmen und oft das Letzte, was sie vor dem Einschlafen vor Augen haben.
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Rechtsextremisten berücksichtigen die zunehmende Verschiebung der Lebenswelt von jungen Menschen in die Sozialen Netzwerke, indem sie ihre Einflussnahme strategisch auf diese fokussieren. Dabei ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, dass hinter dem modernen Auftritt rechtsextremistische Influencerinnen und Influencer stehen.
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Der Workshop beleuchtet die rechtsextremistischen Agitationen in den sozialen Netzwerken. Zudem stellt er dar, welche Strategien es zur Prävention im schulischen Kontext gibt und beinhaltet Informationen zum Umgang mit rechtsextremistischen Sachverhalten und zeigt auf, an wen sich Betroffene wenden können.
Wissen, Meinung, Zweifel – Philosophische Perspektiven auf Wissenskonflikte nicht nur im Netz
21.10.2025 🕓 16:30
Geschlossen
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Workshop von Dr. Martin Böhnert (UKS):
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Die Rede von „alternativen Fakten“ und „Fake News“ prägt längst öffentliche Debatten und „Faktenchecks“ erweisen sich dabei als kaum wirksam. Das alternative Wissen der anderen stellt demokratische Gesellschaften vor neuartige Herausforderungen, denen etablierte Wissensinstitutionen nur begrenzt begegnen können. Der Workshop fragt nach den Grundstrukturen solcher Wissenskonflikte und danach, wie sich mit konfligierenden Wirklichkeitsbeschreibungen umgehen lässt, ohne in einem Entlarven des Gegenübers zu münden und damit in die Falle eines populistischen Wettstreits um (scheinbar simple) Wahrheiten zu tappen.
Antisemitismus im schulischen Kontext – erkennen, benennen, handeln
21.10.2025 🕓 16:30
Geschlossen
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Workshop des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben
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In unseren Workshops setzen wir uns mit aktuellen Erscheinungsformen von Antisemitismus auseinander und entwickeln gemeinsam Handlungsoptionen für den schulischen Alltag. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und weitere pädagogische Fachkräfte im Kontext politischer Radikalisierungen – etwa auf dem Schulhof, im Unterricht oder im Gespräch mit Eltern – sprech- und handlungsfähig bleiben können.
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Anhand konkreter Fallbeispiele stärken wir die Fähigkeit, antisemitische Aussagen oder Verhaltensweisen zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und präventiv zu arbeiten. Die Workshops bieten zudem Raum für kollegialen Austausch und vermitteln praxisnahe Strategien, die auch sozialpädagogische Unterstützungsangebote einbeziehen.
Demokratie lernen, lehren und leben: Ansätze für die 2. Phase
21.10.2025 🕓 16:30
Geschlossen
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Workshop von Melanie Knaup, Sabine Nowack und Jörg Wöllenstein (Studienseminare und Hessische Lehrkräfteakademie)
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Demokratiebildung im Vorbereitungsdienst heißt, sie in drei Dimensionen zu gestalten:
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- lernen – LiV entwickeln ihre eigene Haltung und reflektieren Werte.
- lehren – angehende Lehrkräfte vermitteln Demokratie im Unterricht.
- leben – Studienseminare wirken selbst als demokratische Erfahrungsräume durch ihre Kultur und Strukturen.
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Der Workshop nimmt die 2. Phase als zentralen Ort in den Blick, an dem Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst ihre Haltung entwickeln, demokratisches Handeln einüben und die Seminare selbst zu Lernorten demokratischer Kultur werden können. Dabei werden auch Bezüge zur historisch-politischen Bildung und Gedenkstättenpädagogik sichtbar, die Orientierung und Reflexionsräume für Werte, Verantwortung und Menschenrechte eröffnen.
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Anhand von Beispielen aus hessischen Studienseminaren – etwa VINN-Bausteine, Demokratietage, JuniorWahl oder Kooperationen mit Gedenkstätten – sollen Impulse gegeben und im gemeinsamen Austausch Ansätze diskutiert werden, wie Demokratiebildung in der 2. Phase gestärkt werden kann.
Wie umgehen mit Rechtsextremismus in Schulen? Gemeinsame Suche nach Antworten
21.10.2025 🕓 16:30
Geschlossen
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Workshop mit dem Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hessen
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Rechtsextreme Äußerungen von Schülerinnen und Schülern oder Eltern, rassistische Schmierereien oder Abimottos mit NS-Bezügen – auch an Schulen in Nordhessen nehmen solche Vorfälle zu. Gleichzeitig wird immer wieder über (partei-)politische Neutralität diskutiert: Dürfen Lehrkräfte sich kritisch zur AfD äußern?
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In diesem Workshop erarbeiten wir konkrete Strategien für den schulischen Umgang mit Rechtsextremismus. Wir diskutieren Handlungsmöglichkeiten und schaffen Raum für Erfahrungsaustausch. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schulen sich klar und wirksam gegen rechtsextreme Tendenzen positionieren und demokratische Werte aktiv fördern können.
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Der Workshop wird vom MBT Hessen durchgeführt. Das MBT berät alle, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren oder dies vorhaben und dabei vor Unsicherheiten oder offenen Fragen stehen. Dies können zivilgesellschaftliche Bündnisse, Vereine oder Parteien sein, aber auch Lokalpolitikerinnen und -politiker oder Mitarbeitende in Verwaltungen, Bildungseinrichtungen oder auch Einzelpersonen. Auch führt es Bildungsveranstaltungen im Kontext Rechtsextremismus durch.
Alles neu?... Oder? Soziale Medien – Mediennutzungsverhalten und Jugendmedienschutz
21.10.2025 🕓 16:30
Geschlossen
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Workshop mit Jörn von Specht (Studienseminar und Hessische Lehrkräfteakademie)
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Jugendmedienschutz ist ein Klassiker in der Medienbildung. Der Workshop thematisiert das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen und zeigt Wege auf, wie soziale Netzwerke sozialer werden können und wie Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern diesbezüglich beraten können.
Erinnerungskultus und Demokratiebildung im Kontext Schule
21.10.2025 🕓 16:30
Geschlossen
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Workshop mit der Stiftung Adam von Trott
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Der Workshop befasst sich mit der Frage, wie im Kontext Schule die Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur zur Demokratiebildung beitragen kann. Damit dies möglich ist, muss zum einen Erinnerungskultur als partizipativ und gegenwartsbezogen verstanden werden; zum anderen muss die Schule als Ganzes in den Blick genommen werden. Um nachhaltig und umfassend zu sein, sollte Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen dieser Institution stattfinden. Eine Einbindung der partizipativen und gegenwartsbezogenen Erinnerungskultur in diese Querschnittsaufgabe kann demnach auf vielfältige Weise erfolgen, muss aber stets den Schülerinnen und Schülern Räume zur Mitbestimmung und Teilhabe eröffnen.
Der Workshop liefert bezüglich der genannten Themen theoretische Grundlagen sowie Impulse für die Praxis im Lehrberuf.
Die „Tiktokisierung“ des Extremismus- Wie Extremisten junge Menschen auf Social Media beeinflussen
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Die Tagung beginnt mit einer Keynote, zu der Sie automatisch angemeldet sind. Hierzu ist keine weitere Buchung erforderlich.
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Lea Plavcic: Die „Tiktokisierung“ des Extremismus- Wie Extremisten junge Menschen auf Social Media beeinflussen
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Extremisten greifen unsere Demokratie mit hoher Intensität an und fordern unsere demokratische Gesellschaft auf allen Ebenen heraus. Seit 2023 ist insbesondere eine deutlich beschleunigte Zunahme radikalisierter Minderjähriger festzustellen. Auch die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen nimmt in allen extremistischen Szenen stark zu.
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Auch die Anzahl von rechtsextremistischen Vorfällen an Schulen hat zugenommen. Dabei ist auffällig, dass das Lebensalter von radikalisierten jungen Menschen sinkt. So ist es mittlerweile schon zu rechtsextremistischen Vorfällen im Grundschulalter gekommen. Diese Entwicklung wird durch eine hohe Präsenz von Rechtsextremisten sowie Islamisten in Sozialen Medien, wie TikTok, verstärkt.
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Der Vortrag beleuchtet den extremistischen Kampf um die Köpfe von jungen Menschen in der digitalen Welt.
Workshopübersicht
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Nach der Keynote werden folgende Workshops (je zweimal) angeboten:
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Lea Plavcic (Verfassungsschutz): Der Kampf um die Köpfe - Wie Rechtsextremisten junge Menschen auf Social Media beeinflussen
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Dr. Martin Böhnert (Universität Kassel): Wissen, Meinung, Zweifel – Philosophische Perspektiven auf Wissenskonflikte nicht nur im Netz
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Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben: Antisemitismus im schulischen Kontext – erkennen, benennen, handeln
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Melanie Knaup, Sabine Nowack, Jörg Wöllenstein (Studienseminare und Hessische Lehrkräfteakademie): Demokratie lernen, lehren und leben: Ansätze für die 2. Phase
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MBT Hessen: Wie umgehen mit Rechtsextremismus an Schulen? Gemeinsame Suche nach Antworten mit dem Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hessen
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Jörn von Specht (Studienseminar und Hessische Lehrkräfteakademie): Alles neu?... Oder? Soziale Medien – Mediennutzungsverhalten und Jugendmedienschutz
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Stiftung Adam von Trott: Erinnerungskultur und Demokratiebildung im Kontext Schule