3. Risiko- und Gefährdungsanalyse
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Risikoanalyse Personalbereich
  • Identifizierte Risiken:
    Durch Ganztag, Inklusion und ehrenamtliche Unterstützungssysteme haben sich die Beschäftigungszahlen in unserer Schule in den letzten Jahren verdreifacht. Durch besondere Bedürfnisse einzelner Kinder und zum Ausgleich gesellschaftlicher Veränderungen, die neue Aufgaben für Schule mit sich brachten, kamen zusätzliche Kooperationspartner hinzu. Dies führt dazu, dass sich aktuell 123 erwachsene Personen unterschiedlichster Profession und Zuständigkeit während einer Schulwoche in der Gruneliusschule aufhalten.
  • Gegenmaßnahmen:
    • Wir behalten den Überblick, wer zum Haus gehört, indem im Verwaltungsbereich der Schule eine Fotowand mit den festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule etabliert wurde, auf der sowohl Kinder wie auch Erwachsene einzelne Personen wiedererkennen können.
    • Alle Lehrkräfte, Mitarbeitende des Ganztags sowie weitere regelmäßig in der Schule tätige Personen (Lesepaten, Teilhabeassistenzen oder externe Fachkräfte) tragen sichtbar einen Ausweis. Dadurch können Kinder und Erwachsene erkennen, welche Personen zur Schule gehören und Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner im schulischen Alltag sind. Dieser Ausweis wird von der Schulleitung/Sekretariat ausgegeben. Auch Besucher erhalten für die Dauer ihres Aufenthalt an der Gruneliusschule einen Besucherausweis.
    • Das Kollegium wird regelmäßig zeitnah per Mail über personelle Veränderungen informiert.
    • Auf dem Gelände arbeitende Handwerker oder Tagesgäste müssen sich beim Schulhausverwalter bzw. im Sekretariat anmelden (Anmeldepflicht).
    • Fremde Personen werden von allen Erwachsenen, die hier arbeiten, angesprochen und nach dem Grund ihres Aufenthalts gefragt.
      Durch die Vielzahl des Personals, der Kooperationspartner und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist auch die Beaufsichtigung einfacher geworden, da es kaum Bereiche gibt, wo sich kein Erwachsener aufhält.
    • Alle an der Schule direkt oder indirekt über andere Arbeitsgeber beschäftigte Personen sowie Ehrenamtliche legen bei der Einstellung bzw. zu Beginn der Kooperation erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse vor, die regelmäßig aktualisiert werden.
    • Regelmäßige auch trägerübergreifende Teambesprechungen genauso wie spontane Tür- und Angelgespräche ermöglichen einen persönlichen Eindruck, schaffen Verbindlichkeit, Beziehungsanker und wirken dem anonymen „Nebeneinander-her-Arbeiten“ entgegen.
    • Die Schulleiterin besucht zudem neue Beschäftigte geplant und ungeplant in ihrer Einsatzzeit.